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SSV-Trainer Oliver Reck bleibt optimistisch
18-12-2021

VON KARSTEN LÜBBEN

 

Am Ende machte ausgerechnet sein Ex-Klub Werder Bremen Oliver Reck einen Strich durch die Rechnung. Der SSV Jeddeloh II gewann am letzten Spieltag der Qualifikationsrunde zwar sein Heimspiel gegen den FC Oberneuland mit 2:0, doch aufgrund der überraschenden Niederlage von Werder II bei Atlas Delmenhorst (0:1) setzten die Delmenhorster sich letztlich gegen den SSV durch und schnappten sich mit einem Platz unter den ersten fünf auch den vorzeitigen Klassenerhalt.

Für die Aufstiegsrunde hätte den Jeddelohern einen Tag später ansonsten auch noch ein Sieg des VfV 06 Hildesheim gegen Hannover 96 II gereicht, doch beim 2:2 erzielte mit Thilo Töpken ausgerechnet ein Ex-Jeddeloher für 96 den Ausgleich. Reck nahm es relativ emotionslos und hatte die Partie in Hildesheim nach eigener Aussage nur so nebenher im Blick. „Meine Frau hat gelegentlich mal im Live-Ticker nachgeschaut, wie es steht.“

Der SSV geht somit im Frühjahr mit komfortablen 18 Punkten in die Abstiegsrunde. Nach einer sehr holprigen Hinrunde konnten die Jeddeloher in der Rückrunde vollauf überzeugen. In dieser haben sie die Partien gegen den BSV Rehden, den Lüneburger SK, den HSC Hannover und den FC Oberneuland, die nun ebenfalls noch um den Ligaverbleib kämpfen müssen, allesamt gewonnen. „Wenn wir so weitermachen wie zuletzt, bin ich sehr optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen“, erzählt Reck. Die Konkurrenz aus der Nord-Staffelverbreitet bei den Ammerländern nun auch nicht gerade Furcht und Schrecken.

Wenn es unglücklich für den SVV läuft, wird er in der Rückrunde allerdings auf Christofer David verzichten müssen, den dem erst Anfang Oktober verpflichteten Niederländer wurde zugesichert, das er den Klub bereits im Winter wieder ablösefrei verlassen kann, sofern er ein höherklassiges Angebot erhält. Dies wäre für die Jeddeloher ein herber Rückschlag, denn David ist der Strippenzieher in der Offensive und schnell Teil einer Achse geworden, die für Stabilität sorgt. Gerne abgebenwürde der SSV wiederum den in Ungnade gefallenen Muhittin Bastürk, der jedoch erst im Mai einen Vertrag bis 2023 unterzeichnet hat. In der Hinrunde kam er nur auf einen einzigen Kurzeinsatz.

Falls es für die Aufstiegsrunde gereicht hätte, hätte der SSV Jeddeloh II laut Geschäftsführer Gerhard Meyer darüber hinaus gerne noch den ein oder anderen jungen Spieler ohne Spielpraxis abgegeben, um Personalkosten einzusparen. Hierauf wird nun allerdings verzichtet, um dann in der Abstiegsrunde auf einen möglichst breiten Kader setzen zu können.

 

Quelle: KICKER 2021

 

 



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